
Was ist Flores Farm?
Angefangen hat alles im Oktober 2005 mit einer Reise auf die indonesische Insel Flores. Wir begleiteten einen gemeinsamen Freund, Johannes Schwegler, und ein Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks bei einer Dokumentation über ein Cashewnuss-Projekt in Flores. Wir, das sind Martin Steckdaub und Jochen Wolf – die Gründer der Flores Farm GmbH.
Martin Steckdaub interessierte sich für das Projekt aufgrund seiner jahrelangen Arbeit für regierungsunabhängige Organisationen und konnte Jochen Wolf, ehemals geschäftsführender Gesellschafter in einem Heizungs- und Sanitärgroßhandel, dafür gewinnen, mitzufliegen. Das Cashew-Projekt wurde 2004 von der Schweizer Entwicklungshilfeorganisation Swisscontact (www.swisscontact.org) initiiert. Von 4 Kooperationen mit 560 Familien werden die Cashewbäume nach europäischem und US Standard (USDA) Bio zertifiziert.
Wir waren von dem Projekt tief beeindruckt, da es den Menschen in einer der ärmsten Provinzen Indonesiens eine Zukunftsperspektive gibt, gleichzeitig aber die Prinzipien der Nachhaltigkeit beachtet. Umso mehr traf es uns, als wir erfahren mussten, dass dieses Projekt kurz vor dem Scheitern stand.
Wir entschlossen uns deshalb dazu, 60 Tonnen Rohnüsse zu kaufen, deren Verarbeitung in die Hand zu nehmen und den Verarbeitungsprozess zu finanzieren.
Hintergrund waren die fehlenden Absatzmöglichkeiten für die Bionüsse, so dass die Farmer bereits gezwungen waren, die Nüsse zu niedrigen diktierten Preisen in den konventionellen Markt zu verkaufen.
Neben dem ökologischen Anbau und dem Nutzen für die Farmerfamilien überzeugte uns noch etwas an dem Projekt: die Qualität der Cashewnüsse und die einzigartige Verarbeitung. Die Cashewsamen werden ohne Hitze kalt geknackt und bei maximal
45° C getrocknet. Die wertvollen Fettsäuren bleiben dabei nahezu unverändert und der volle Geschmack erhalten. Mehr Informationen finden Sie unter "Cashewkerne/Wissenswertes".
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